Tippmania
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Tippmania von vorne bis hinten

Wie ein Abend abläuft, was die einzelnen Fragetypen bedeuten, wie Punkte entstehen – und was passiert, wenn jemand seinen Bogen leer lässt.

Kapitel 01

Anmelden und beitreten

Es gibt drei Wege hinein. Zwei führen in eine bestehende Promotion, der dritte in eine eigene.

Eine Einladung per E-Mail

Der kontrollierte Weg. Der President trägt eine Adresse ein und legt dabei gleich die Rolle fest; im Postfach liegt danach ein Link. Beim ersten Betreten werden Ringname und Passwort gewählt. Eine Einladung gilt vierzehn Tage und lässt sich zurückziehen.

Wer schon ein Konto hat, kann darüber einer weiteren Promotion beitreten. Das Konto bleibt dasselbe, die Mitgliedschaft kommt dazu.

Ein Beitrittscode oder QR-Code

Der bequeme Weg: Der Code steht im Gruppenchat, liegt auf dem Tisch oder hängt an der Wand. Wer ihn hat, darf beitreten – deshalb gibt er immer nur die Contender-Rolle, nie President und nie Chief Content Officer. Ein weitergereichter Zettel verschenkte sonst die ganze Promotion.

Die Seite tritt nicht von selbst bei, sie fragt erst: „Du trittst X bei“ mit einem Knopf darunter. Ein Link im Gruppenchat soll niemanden unbemerkt hineinziehen.

Ein Code braucht ein bestehendes Konto – wer noch keines hat, landet zuerst auf der Anmeldung. Er läuft nach einer gesetzten Frist ab und lässt sich jederzeit zurückziehen; danach wirkt auch der schon ausgedruckte QR nicht mehr. Und wer aus einer Promotion entfernt wurde, kommt mit demselben Code nicht wieder herein.

Eine eigene Promotion anlegen

Wer noch gar nichts von Tippmania hat, legt sich seine eigene Promotion an: E-Mail und Wunschname, sonst nichts. Der Name gilt für alle zusammen und muss deshalb noch frei sein; ob er es ist, prüft das Formular schon beim Tippen.

Das Formular antwortet immer dasselbe, ob die Adresse nun bekannt ist oder nicht. Was der Fall ist, steht in der Mail und nicht auf dem Bildschirm – sonst ließe sich über das Formular herausfinden, wer hier ein Konto hat.

Angelegt wird die Promotion erst mit dem Klick auf den Link; bis dahin ist sie nur vorgemerkt, und die Vormerkung verfällt nach einer Woche. Wer gründet, verwaltet seine Promotion und spielt selbst mit. Die erste Season legt er danach von Hand an – Name und Jahr sind eine Entscheidung, keine Vermutung. Das Jahr darf dabei auch wegbleiben: Wer seine Seasons durchzählt statt zu datieren, blendet es aus.

Angemeldet wird mit der E-Mail-Adresse

Nicht mit dem Ringnamen. Der Grund ist praktisch: Zwei Promotions dürfen denselben Ringnamen vergeben, und ein mehrdeutiger Login wäre keiner. Der Ringname ist der Name, unter dem man im Spiel auftaucht – nicht der Schlüssel zur Tür.

Ein Passwort braucht mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, eine Zahl und ein Sonderzeichen. Die letzten beiden lässt die App nicht noch einmal zu. Bei „Passwort vergessen“ genügt Ringname oder E-Mail; die Mail geht an die hinterlegte Adresse und zeigt sie nur verdeckt an, damit über einen Ringnamen keine fremde Adresse sichtbar wird.

Nach 30 Minuten ohne Aktivität meldet die App von selbst ab. Eine Minute vorher erscheint ein Hinweis mit dem Knopf „Angemeldet bleiben“ – mitten im Event ist das Passworteintippen das Letzte, was man will. Auf einem fremden Gerät ist die Abmeldung der Normalfall, auf dem eigenen ein bisschen lästig; dafür liegt kein offenes Konto herum.

Kapitel 02

Promotion, Season, Event

Drei Ebenen, die aufeinander aufbauen:

  • Promotion – der Rahmen für alles Weitere. Alles, was länger hält als eine Season, hängt hier: House Rules, Gürtelhistorie, Hall of Fame und Chat.
  • Season – die Saison. Über mehrere Events hinweg wird ein Gesamtsieger ausgespielt. Je Promotion läuft immer genau eine.
  • Event – der einzelne Abend mit seinem Fragebogen.

Wer in mehreren Promotions mitspielt, hat dort getrennte Profile: zwei Ringnamen, zwei Avatare, zwei Punktestände. Oben in der App wird umgeschaltet, welche Promotion gerade gemeint ist. Auch die Rolle gilt je Promotion – man kann in der einen der Chief Content Officer sein und in der anderen einfach mittippen.

Die Promotions sind vollständig voneinander getrennt. Events, Fragen, Tipps, Ränge, Kommentare und Chats einer Promotion bleiben in ihr; wer umschaltet, sieht die andere Hälfte seines Tippmania und sonst nichts. Gemeinsam ist nur, was ohnehin für alle gilt: die Ligen und die Matchcards von Wikipedia.

Deshalb trägt auch jede Meldung ihre Herkunft vorweg – „Tippmaniacster · Neues Event“. Der Posteingang läuft über alle Promotions, und ein „Neues Event“ ohne Absender wäre bei zweien nicht zuzuordnen.

Das Wort „Liga“ meint etwas anderes – nämlich die echte Wrestling-Promotion, zu der ein Event gehört (WWE, AEW, NJPW, TNA, NXT, Ring of Honor). Das ist eine Eigenschaft des Events, keine Promotion im Sinne von Tippmania. AEW ist eine Liga; die Runde Freunde, die auf AEW-Events tippt, ist eine Promotion.

Man sieht die Liga an jedem Event: an einem kleinen eckigen Schild mit ihrem Kürzel und an dem Arenabild hinter dem Titel. Weiter geht die Färbung bewusst nicht – die App bleibt Gold, Silber, Schwarz und Bronze. Sonst wechselte sie mit jedem Abend ihr Aussehen.

Wie eine Liga aussieht, kann der President für seine Promotion ändern – siehe Backstage.

Kapitel 03

Die Bereiche

Fünf Hauptbereiche, unten auf dem Smartphone und seitlich am Rechner:

  • Start – was gerade ansteht: das nächste Event, der Countdown, wer schon abgegeben hat.
  • Tipps – alle Events der Season, offene und abgeschlossene.
  • Rangliste – der Stand der laufenden Season.
  • Statistik – die Auswertung hinter dem Punktestand.
  • Profil – Ringname, Avatar, Championships, Einstellungen.

Dazu Nachrichten, House Rules und Historie als Nebenwege – seltener gebraucht, deshalb nicht in der Hauptleiste, aber auch nicht versteckt. Die Glocke oben führt zu den Benachrichtigungen.

Über jeder Seite steht, wo man gerade ist: Name der Promotion und die laufende Season. Bei zwei Promotions ist das keine Zierde – „Rangliste“ allein sagt nicht, wessen Rangliste man ansieht.

Kapitel 04

Einen Tipp abgeben

Ein Event öffnet sich über Start oder Tipps. Darin steht der Fragebogen: die Matches des Abends und die Bonusfragen dazu.

Ausgefüllt wird in beliebiger Reihenfolge, und jede Antwort wird sofort gespeichert. Es gibt keinen Absende-Knopf, den man vergessen könnte. Solange der Tippschluss nicht erreicht ist, lässt sich alles beliebig oft ändern.

Oben läuft der Countdown. Wer nichts abgibt, bekommt rechtzeitig eine Erinnerung – wie oft und wann, steht in den Benachrichtigungseinstellungen im Profil.

Was die anderen tippen, sieht man nicht

Vor dem Tippschluss gibt die App fremde Tipps nicht heraus. Sichtbar ist nur, wer schon abgegeben hat, nicht was.

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Der Fragebogen eines Events nach dem Tippschluss: die Matches des Abends, die Punkte je Frage und der Hinweis, dass sich nichts mehr ändern lässt.

Der Fragebogen eines Events nach dem Tippschluss: die Matches des Abends, die Punkte je Frage und der Hinweis, dass sich nichts mehr ändern lässt.

Kapitel 05

Die zehn Fragetypen

Ein Wrestling-Abend fragt anders als ein Spieltag. Jeder Typ hat deshalb seine eigene Eingabe und seine eigene Wertung:

  • Match – Sieger: Wer gewinnt? „Draw / No-Contest“ steht immer mit zur Auswahl, auch wenn es niemand tippt.
  • Einfachauswahl: Mehrere Antwortmöglichkeiten, genau eine ist richtig.
  • Mehrfachauswahl: Mehrere richtige Antworten. Punkte je Treffer – ein Fehlgriff kostet nichts, es lohnt sich also zu raten.
  • Zeitraum: Wie lange dauert das Match? Getippt wird eine Zeitspanne; die echte Dauer entscheidet, wessen Spanne passt.
  • Schätzfrage: Eine freie Zahl. Nur der naheliegendste Tipp punktet. Wer bei gleichem Abstand vorn liegt, legt der Chief Content Officer je Frage fest – das steht an der Frage.
  • Reihenfolge: Einträge sortieren. Ein Punkt je korrekter Position, nicht alles oder nichts.
  • Nenne X …: Mehrere freie Nennungen, etwa „nenne fünf Wrestler, die heute zurückkehren“. Wird von Hand bewertet.
  • Offene Frage: Freitext ohne feste Lösung. Die Punkte vergibt der Chief Content Officer.
  • Mehrere Felder: Zusammengehörige Teilfragen – wer pinnt, wer wird gepinnt. Jedes Feld wird einzeln gewertet.
  • Bingo: Ein Raster aus Ereignissen. Punkte gibt es je vollständiger Reihe oder Spalte, nicht je angekreuztem Feld.

Wie viele Punkte eine Frage bringt, steht an der Frage selbst. Nicht jede ist gleich viel wert.

Kapitel 06

Eigene Fragen vorschlagen

Solange ein Event noch im Entwurf steht, kann der Chief Content Officer die Contender nach Bonusfragen fragen. Ist das offen, taucht der Einstieg auf Tipps auf – und nur dann.

Ein Vorschlag besteht aus der Frage und, je nach Typ, den Antwortmöglichkeiten. Die Lösung gehört nicht dazu: Sie trägt der Chief Content Officer später selbst nach, sonst wäre der eigene Vorschlag der eigene Spickzettel.

Manche Events begrenzen, wie viele Vorschläge jemand einreichen darf – teilweise sogar aufgeteilt nach Fragetyp. Was noch offen ist, zeigt die Seite an. Abgelehnte und zurückgezogene Vorschläge geben ihren Platz wieder frei.

Über Annahme oder Ablehnung kommt eine Nachricht, bei Ablehnung mit Begründung. Angenommene Fragen dürfen von dem Chief Content Officer noch umformuliert werden – der ursprüngliche Wortlaut bleibt als Protokoll erhalten.

Kapitel 07

Der Tippschluss

Zur festgelegten Zeit ist Schluss. Danach nimmt niemand mehr etwas zurück, und niemand trägt mehr etwas nach.

Das ist keine Frage der Höflichkeit, sondern der Bauart: den Tippschluss erzwingt die Datenbank, nicht die Oberfläche. Auch wer die Seite umgeht und direkt mit dem Server spräche, käme nicht daran vorbei. Ein Tipp, den man nachträglich ändern könnte, wäre keiner.

Im selben Moment dreht sich die Sichtbarkeit um: Ab jetzt sind alle Tipps für alle einsehbar, und die Lösungen erscheinen, sobald sie eingetragen sind.

Die Tippkarte eines anderen ansehen

Danach steht über dem Fragebogen ein Menü Tippkarte: Meine Tipps oder der Ringname eines anderen. Gewählt, zeigt dieselbe Fragenliste seine Antworten – stöbern, nicht vergleichen. Wer eine fremde Tippkarte ansieht, sieht das auch: Der Name steht über der Liste, im Fortschritt und an jeder Antwortzeile.

Vor dem Tippschluss gibt es das Menü nicht. Nicht, weil es ausgeblendet wäre – es gibt schlicht nichts auszuwählen, denn fremde Tipps rückt die Datenbank vorher gar nicht heraus.

Kapitel 08

Auswertung und Punkte

Nach dem Event trägt der Chief Content Officer die Ergebnisse ein. Vieles rechnet sich daraus von selbst – bei Zeitraum-Fragen genügt die echte Dauer, bei Schätzfragen die echte Zahl. Freitext und „Nenne X …“ werden von Hand bewertet, gleiche Antworten mehrerer Leute in einem Zug.

Dann läuft die Auswertung. Der Punktestand eines Abends besteht aus:

  • Matchpunkten – aus den Fragen zu den Matches
  • Bonuspunkten – aus den übrigen Fragen
  • Stipulationspunkten – nur, wenn jemand gar nicht abgegeben hat (siehe Wer gar nicht abgibt)

Warum alte Seasons stehen bleiben

Die Punkte werden bei der Auswertung festgeschrieben, nicht bei jedem Aufruf neu berechnet. Ändern sich später die House Rules, verändert das keine abgeschlossene Saison rückwirkend. Eine Season, die einmal gespielt wurde, bleibt so, wie sie gespielt wurde.

Die Nachbearbeitungsfrist

Findet sich hinterher ein Fehler, kann der Chief Content Officer korrigieren und neu auswerten – aber nicht ewig. Beim Auswerten legt er fest, wie lange das noch möglich sein soll: eine Anzahl Tage (vorgeschlagen sind sieben) oder gar nicht. Danach sind Fragen, Lösungen und eine erneute Auswertung gesperrt.

Die Frist ist die Zeit für Einsprüche – „die Frage war doppeldeutig“. Lang genug für eine Runde Diskussion im Chat, kurz genug, dass niemand im nächsten Sommer noch am letzten Winter dreht. Sonst hinge jede Rangliste, jeder Gürtel und jeder Eintrag in der Hall of Fame an einem Stand, der sich ein Jahr später noch verschieben ließe, ohne dass es jemand merkt.

Verkürzen ja, verlängern nein. Eine laufende Frist lässt sich beim Neuauswerten vorziehen; eine längere Angabe ändert nichts. Sonst wäre „noch sieben Tage“ nach jedem Neuauswerten wieder wahr, und die Frist verspräche etwas, das sie nicht hält.

Kapitel 09

Wer gar nicht abgibt / Stipulation

Ein leerer Bogen ist etwas anderes als ein schlechter. Was in diesem Fall passiert, legt der Chief Content Officer zu Saisonbeginn fest – vorher, nicht wenn der Fall eintritt. Zur Wahl stehen sieben Formen:

  • 0 Punkte – der Abend zählt mit null, sonst passiert nichts.
  • Durchschnitt des Abends – man bekommt, was die anderen im Schnitt geholt haben.
  • Anteil vom letzten Contender – ein Prozentsatz der Punkte des schwächsten Abgebenden.
  • Sperre – 0 Punkte, und für die nächsten Events ist keine Abgabe mehr möglich.
  • Strafpunkte – 0 Punkte für den Abend und zusätzlich ein Abzug vom Gesamtstand.
  • Sofortiger Ausschluss – raus aus der laufenden Season.
  • Verwarnung, dann Ausschluss – je Nichtabgabe eine gelbe Karte; ist die vereinbarte Zahl erreicht, folgt die rote.

Die geltende Form steht in den House Rules. Ändern lässt sie sich während einer laufenden Season nur begrenzt und nicht im Alleingang – die Contender haben dabei ein Vetorecht.

Kapitel 10

Rangliste

Der Stand der laufenden Season: Platz, Punkte, Verlauf. Ein Klick auf einen Namen führt zur Spielerseite mit den Ergebnissen dieser Person.

Wer für eine Saison aussetzt, verschwindet nicht aus der Promotion, sondern steht unter der Tabelle mit einem Strich. Kein Punktestand, aber auch kein Loch in der Liste.

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Die Rangliste der laufenden Season: das Podest der ersten drei, die eigenen Kennzahlen und die Gesamtwertung mit Match-, Bonus- und Stipulationspunkten.

Die Rangliste der laufenden Season: das Podest der ersten drei, die eigenen Kennzahlen und die Gesamtwertung mit Match-, Bonus- und Stipulationspunkten.

Kapitel 11

Statistik

Die Auswertung hinter dem Punktestand. Ganz oben vier Zahlen: der eigene Rang und das Feld dazu, die Gesamtpunkte, und wie sie sich auf Match und Bonus verteilen.

Gesamtwertung

Die Tabelle der Season, nach jeder Spalte sortierbar. Neben Match-, Bonus- und Gesamtpunkten stehen dort W und L: Events als Erster und Events als Letzter. Ein geteilter Platz zählt für alle Beteiligten; wer an einem Event nicht getippt hat, sammelt weder das eine noch das andere.

Hat die Stipulation jemanden getroffen, kommt eine Spalte dazu – Ersatzpunkte mit Plus, Strafpunkte mit Minus. Ohne sie ginge die Zeile nicht auf: Die Gesamtsumme ist Match plus Bonus plus Stipulation, und wer nur die ersten beiden sieht, hält sie für falsch.

Verlauf der Season

Eine Linie je Contender, Platz nach jedem Event – oben ist Platz 1. So ist zu sehen, wer die Season über vorne blieb und wer sich hochgearbeitet hat; eine Momentaufnahme kann das nicht zeigen. Die Gesamtpunkte stehen im Tooltip, der eigene Verlauf ist golden und trägt am aktuellen Stand das eigene Bild.

Wo stehst du

Die Rangliste als Balken, aufgeteilt nach Match- und Bonuspunkten – zwei Leute mit demselben Gesamtstand können ihn ganz verschieden geholt haben. Daneben die eigene Verteilung als Ring.

Woran es liegt

Zweimal die eigenen Punkte, anders geschnitten: je Liga – liegt einem WWE mehr als NJPW? – und je Fragetyp im Schnitt, also ob Schätzfragen einbringen oder Reihenfolgen kosten. Wer lieber Zahlen liest als Balken, klappt darunter „Zahlen zum Nachlesen“ auf: Antworten, Punkte und Durchschnitt je Fragetyp.

Alles bezieht sich auf die laufende Season

Und darin nur auf ausgewertete Events – ein laufendes fließt erst nach seiner Auswertung ein. Die Statistik ist also keine Lebensbilanz, sondern der Stand dieser Saison.

Was vorher war, steht unter Historie: die Abschlusstabellen vergangener Seasons, dazu deren Punkteverlauf, Punkte je Liga und die Spezialisten der Season – wer welchen Fragetyp beherrscht hat. Durchsuchbar, und unverändert. Am Fuß die Hall of Fame.

Kapitel 12

Profil und Aussetzen

Im Profil stehen Ringname, Avatar und die Signature Line – der eigene Spruch, der als Zitat im Profil steht und in der Rangliste unter dem Namen mitläuft. Dazu die Championships als Vitrine und die eigene Bilanz.

Als Avatar stehen 99 Pixel-Wrestler zur Wahl – oder ein eigenes Bild, wenn keiner davon passt. Beides geht, und beides lässt sich jederzeit wechseln.

Wer in mehreren Promotions ist, pflegt das je Promotion getrennt. Nur was das Konto selbst betrifft – E-Mail, Passwort, Benachrichtigungen – gilt überall.

Eine Season aussetzen

Wer eine Saison nicht mitspielen will, meldet das im Profil. Beim Start der nächsten Season wird der Wunsch übernommen; man taucht dann in der Wertung nicht auf, bleibt aber Mitglied der Promotion und im Chat.

Zurücknehmen lässt sich das nur bis zur ersten Deadline der Season. Danach nicht mehr – sonst könnte man erst abwarten, wie der Abend läuft, und dann entscheiden, ob man mitgespielt haben will.

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Ein Profil: Avatar, Ringname, Signature Line, der Platz in der laufenden Season und die Vitrine mit den gesammelten Championships.

Ein Profil: Avatar, Ringname, Signature Line, der Platz in der laufenden Season und die Vitrine mit den gesammelten Championships.

Kapitel 13

Titel und Hall of Fame

Am Ende einer Season wird abgerechnet, und die Gürtel tragen richtige Titelnamen:

  • Undisputed Universal Championship – Platz 1, das Gold.
  • Continental Championship – Platz 2, Silber.
  • Cruiserweight Championship – Platz 3, Bronze.
  • Loserweight Championship – der letzte Platz. Auch der bleibt stehen.

Die Gürtel sammeln sich über die Jahre im Profil, in der Vitrine unter Championships. Ein Tipp auf einen Gürtel zeigt, wann er geholt wurde. Wer sein Konto auflöst, verschwindet nicht aus der Geschichte: Die Bilanz wandert in die Hall of Fame, damit die Tabellen vergangener Seasons vollständig bleiben.

Daneben kann der President Championships nachträglich vergeben – für Platzierungen aus der Zeit vor der App, damit eine Promotion ihre eigene Vorgeschichte mitbringen kann.

Kapitel 14

Austreten und aufhören

Aus einer Promotion gehen und mit Tippmania aufhören sind zwei verschiedene Dinge, und die App hält sie auseinander.

Aus einer Promotion austreten

Betrifft nur diese eine Promotion. Die Trennlinie verläuft entlang der Frage, wem etwas gehört: Tipps gehören der Person und gehen mit – Antworten, Punktestände, Kommentare, Chatnachrichten, eingereichte Fragen und die dort geholten Titel. Events gehören der Promotion und bleiben – die Events, die Fragen, die House Rules und die Seasons stehen weiter, auch wenn man sie selbst angelegt hat.

Andere Mitgliedschaften bleiben davon unberührt. Wer in zwei Promotions ist und eine verlässt, spielt in der anderen weiter, mit demselben Konto und demselben Passwort.

Beim Austritt lässt sich wählen, ob ein Eintrag in der Hall of Fame zurückbleibt. Er hält zugleich den Ringnamen belegt – ohne ihn wird der Name wieder frei.

Das Konto löschen

Das ist der Austritt aus allen Promotions auf einmal, und danach ist das Konto selbst weg, mit E-Mail-Adresse und Passwort. Wer allein in seiner Promotion sitzt, nimmt sie dabei mit.

Entfernt werden

Der President kann jemanden aus der Promotion nehmen. Das braucht in der Regel zwei Personen: Der President stellt den Antrag, ein Chief Content Officer stimmt zu. Gibt es keinen unabhängigen Zweiten – weil der Chief Content Officer selbst der Antragsteller oder der Betroffene ist –, entfällt die Rückfrage. Sie schützt vor Willkür, nicht vor Einsamkeit.

Beim Rauswurf entsteht kein Eintrag in der Hall of Fame. Die Erinnerung an sich selbst ist die Wahl der Person, und ein Rauswurf ist nicht ihre Wahl. Der Ringname wird dadurch wieder frei.

Kapitel 15

Chat, Kommentare, Glocke

Kommentare

Hängen am Event und stehen direkt dort, wo getippt wird. Für das, was während und nach dem Abend anfällt.

Chat

Unter Nachrichten: ein Gruppenchat für alle, dazu Zweiergespräche. Der Gruppenchat gehört der Promotion, nicht einer einzelnen Season – er überlebt den Jahreswechsel. „Gruppe“ heißt hier wirklich Gruppenchat und meint nicht die Promotion.

Benachrichtigungen

Die Glocke sammelt, was passiert ist: neues Event, Tippschluss rückt näher, ausgewertet, jemand hat kommentiert. Was davon zusätzlich als Push aufs Smartphone geht, steht im Profil – jede Art einzeln abschaltbar.

Mehrere Ereignisse zum selben Bezug fasst die App zu einer ungelesenen Meldung zusammen. Fünf Kommentare an einem Abend klingeln einmal, nicht fünfmal.

Kapitel 16

House Rules

Unter House Rules steht, was bei euch gilt: Punktevergabe, Fristen, Umgang mit Nichtabgabe. Die einzelne Regel heißt Rule; gepflegt werden sie vom Chief Content Officer.

Sie gelten für die ganze Promotion, nicht für eine einzelne Season. Sie überdauern also den Jahreswechsel, und in einem archivierten Event stehen dieselben Rules wie überall sonst.

Jede Änderung wird protokolliert – mit altem Wortlaut, neuem Wortlaut und Zeitpunkt. Eine Regel, die sich unbemerkt ändern lässt, ist keine Regel; und wer wissen will, was beim Event im März galt, kann es nachlesen.

Im Event selbst sind sie einen Griff entfernt: Dort öffnen sie sich als Overlay, damit man beim Tippen nicht die Seite verlassen muss. Das Veto gegen die Stipulation und das Änderungsprotokoll stehen weiter auf der eigenen Seite.

Kapitel 17

Auf dem Smartphone

Tippmania läuft im Browser, lässt sich aber als App ablegen. Dann startet sie ohne Adressleiste und kann Push-Nachrichten schicken.

  • iPhone: In Safari öffnen, Teilen-Symbol, „Zum Home-Bildschirm“. In anderen Browsern gibt es das auf iOS nicht.
  • Android: In Chrome öffnen, Menü, „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“.
  • Rechner: In Chrome oder Edge das Installationssymbol rechts in der Adressleiste.

Push muss einmal erlaubt werden, und zwar je Gerät. Wer auf dem Smartphone zustimmt, hat es damit noch nicht auf dem Rechner erlaubt.

Kapitel 18

Backstage

Jede Promotion kennt drei Rollen, und sie heißen wie in einer echten Wrestling-Promotion. Das ist keine Spielerei: Wer mitliest, soll am Titel sofort sehen, worum es geht.

  • Contender – tippt mit. Die Rolle, die alle haben, die nicht gerade verwalten.
  • Chief Content Officer – macht das Spiel.
  • President – führt die Promotion.

Die beiden hinteren sind zwei Zuständigkeiten, die sich nicht überschneiden. Kein Rang – die eine steht nicht über der anderen:

  • Chief Content Officer – das Spiel: Events anlegen, Fragen schreiben, Fristen setzen, Ergebnisse eintragen, auswerten, House Rules und Stipulation pflegen.
  • President – die Promotion: Mitglieder einladen und entfernen, Rollen vergeben, Season starten, umbenennen und beenden, Championships nachtragen, das Aussehen der Ligen festlegen.

Wer ausschließlich President ist, kommt an den Spielbereich nicht heran – auch nicht lesend. Das ist keine Bequemlichkeit der Oberfläche, sondern in der Datenbank so festgelegt: Wer die Promotion verwaltet, soll die Fragen nicht vorher sehen können.

Ein Konto darf trotzdem beides sein. Wer neben Backstage normal mittippt, schaltet oben die Ansicht um – zwischen President und Chief Content Officer/Contender. Die Ansicht steuert, was man sieht – nicht, was man darf.

Je Promotion gibt es genau einen President. Die Rolle wird übergeben, nicht vergeben: Sie wechselt in einem Zug von einem zum anderen, damit es nie zwei und nie keinen gibt. Beim Chief Content Officer ist das anders – den darf es mehrfach geben, und genau davon lebt die Vertretung weiter unten.

Beides gilt je Promotion. Wer in zwei Promotions ist, bringt seine Rolle nicht mit: In der einen kann er der Chief Content Officer sein und in der anderen Contender wie jeder andere.

Vertretung und Rücktritt

Die Spielleitung hängt nicht mehr am President allein. Ein Chief Content Officer kann sich selbst vertreten lassen – im Urlaub, bei Krankheit oder schlicht, weil gerade jemand anders Zeit hat. Vorher musste dafür der President ran.

Eine Vertretung ist ein Dazu, kein Statt. Wer sie benennt, behält seine eigene Rolle – sonst könnte er sie nicht mehr zurückziehen, und genau das ist der Sinn der Sache. Beide haben danach dieselben Rechte: Events, Fragen, Ergebnisse, House Rules.

Zurücknehmen kann sie nur, wer sie benannt hat – und der President, der ohnehin jede Rolle vergibt und entzieht. Die Vertretung kann also nicht ihren eigenen Benenner absetzen.

Und wer gar nicht mehr mag, legt das Amt nieder. Danach steht Backstage nicht mehr offen; Tipps und Punkte bleiben unberührt. Zurückholen kann einen dann nur der President – oder die eigene Vertretung, deren Rolle ja bestehen bleibt. Der Rücktritt geht auch dann, wenn danach niemand mehr die Spielleitung trägt: Ein Amt, das man nicht niederlegen kann, ist keins. Dass es bis zur nächsten Ernennung keine neuen Events gibt, ist die ehrliche Folge davon.

Leute hereinholen

Zwei Werkzeuge, und sie sind für verschiedene Lagen gedacht. Die Einladung geht an eine Adresse und trägt die Rolle gleich mit – der Weg, wenn man weiß, wen man holen will. Der Beitrittscode gilt für jeden, der ihn hat, und vergibt nur die Contender-Rolle.

Einen Code erzeugt der President mit einer Laufzeit in Tagen und einer Höchstzahl an Beitritten; null heißt unbegrenzt. Weitergeben lässt er sich als Link oder als QR-Code zum Herunterladen. Für eine Chatgruppe ist der Link das bessere Werkzeug – wer dort mitliest, hat sein Smartphone schon in der Hand und kann den eigenen Bildschirm nicht scannen. Der QR gehört auf Papier, an eine Wand oder auf einen Beamer.

Je Promotion ist immer nur ein Code aktiv. Zurückziehen beendet ihn sofort; wer damit schon beigetreten ist, bleibt Mitglied.

Wie die Ligen aussehen

Unter Anzeige legt der President fest, wie eine Liga in seiner Promotion erscheint: die drei Farben ihres Schildes – Rahmen, Fläche, Schrift – und welches der drei Arenabilder hinter dem Eventtitel liegt. Zur Wahl stehen die nackte Arena, dieselbe mit dem Tippmania-Zeichen und dieselbe mit dem Zeichen der Liga.

Das gilt nur für die eigene Promotion. Die Ligen selbst sind für alle dieselben – AEW ist überall AEW –, die Wahl ist es nicht: Eine andere Promotion behält ihre Farben, auch wenn hier welche geändert werden.

Gemerkt wird nur die Abweichung vom Standard, nicht der ganze Satz Werte. Deshalb führt „Standard“ jederzeit zurück – je Liga oder für alle –, und zwar zum aktuellen Design und nicht zu einer abgeschriebenen Farbe von damals. Das Kürzel selbst lässt sich nicht ändern: An ihm hängen Farben und Kopfbild, und eine Promotion, die „WWE“ umbenennt, verlöre beides.

Eine Promotion auflösen

Geht nur, solange keine Season läuft – erst beenden, dann auflösen. Und es gilt dieselbe Rückfrage wie beim Entfernen eines Mitglieds: ein Chief Content Officer muss zustimmen, sofern es einen unabhängigen gibt.

Die Matchcard kommt von Wikipedia

Beim Anlegen eines Events muss niemand die Kämpfe abtippen. Welche Events anstehen und welche Matches angesetzt sind, holt sich die App aus den Wikipedia-Artikeln der Ligen. Die Card entsteht dort meist drei bis vier Wochen vor dem Abend – der Abruf lässt sich deshalb wiederholen, bis sie steht. Eine von cagematch kopierte Card lässt sich alternativ einfügen.

Zwei Dinge macht der Abgleich nicht: Er zieht keine Lösung mit – nach dem Event schreibt Wikipedia dieselbe Card auf Ergebnisse um, und genau das erkennt die App und übernimmt dann nichts. Und er überschreibt nichts: Ein erneuter Abruf legt nur an, was fehlt, bestehende Fragen samt abgegebener Tipps bleiben unangetastet. Übernommen wird ohnehin nichts von allein – jede Frage geht durch den Chief Content Officer.

Der Entwurf als Vorschau

Solange ein Event im Entwurf steht, sieht es außer der Spielleitung niemand. Sie selbst sieht es aber jetzt so, wie es später aussehen wird: die fertige Card mit allen Fragen, statt sie sich aus dem Editor zusammenzudenken.

Verraten wird dabei nichts. Die Lösungen bleiben auch für sie leer – ein Entwurf ist nie aufgedeckt. Genau das macht die Vorschau ehrlich: Sie zeigt den Abend so, wie die Contender ihn sehen werden, und keinen Deut mehr. Getippt werden kann darin nichts.

Kapitel 19

Häufige Fragen

Ich habe meinen Tipp vergessen abzuschicken.

Das kann nicht passieren. Jede Antwort wird sofort gespeichert, es gibt keinen Absende-Knopf.

Kann ich sehen, was die anderen getippt haben?

Erst nach dem Tippschluss. Vorher gibt die App fremde Tipps niemandem heraus, auch dem Chief Content Officer nicht.

Ich habe mich vertippt, der Tippschluss ist durch.

Dann bleibt es so. Genau dafür ist der Tippschluss da. Nur der Chief Content Officer kann bei einem echten Fehler eingreifen, und das steht danach im Protokoll – und auch er nur, solange die Nachbearbeitungsfrist des Events läuft.

Kostet Tippmania etwas?

Nein. Die App ist für alle komplett kostenlos und werbefrei, ohne Abo und ohne Bezahlschranke. Wer mag, gibt einen Kaffee in die Kaffeekasse und hilft damit bei den Serverkosten – ganz freiwillig, und es schaltet nichts frei.

Kann ich mit meiner eigenen Runde mitmachen?

Ja. In der App führt „Eigene Promotion anlegen“ dorthin: E-Mail und Wunschname eintragen, den Link aus der Mail öffnen, fertig. Danach gehört die Promotion dir – eigene Seasons, eigene House Rules, eigene Rangliste – und du holst deine Leute per Einladung oder Beitrittscode dazu.

Ich habe einen QR-Code bekommen. Was mache ich damit?

Scannen oder den Link öffnen. Die Seite zeigt, um welche Promotion es geht, und fragt nach – beigetreten wird erst mit dem Knopf. Wer noch kein Konto hat, landet vorher auf der Anmeldung.

Kann ich in mehreren Runden mitspielen?

Ja, mit demselben Konto. In jeder Promotion hast du ein eigenes Profil und einen eigenen Punktestand; oben in der App wird umgeschaltet. Die Promotions sehen nichts voneinander.

Was passiert mit meinen Daten, wenn ich aufhöre?

Das hängt davon ab, ob du eine Promotion verlässt oder ganz aufhörst – beides steht unter Austreten und aufhören. Kurz: Deine Tipps und Punkte gehen mit, die Events der Promotion bleiben stehen, und auf Wunsch hält ein Eintrag in der Hall of Fame die alten Tabellen vollständig – ohne Konto, ohne E-Mail-Adresse.

Kapitel 20

Verhaltensregeln / Netiquette

Tippmania ist ein Ort für Wrestling und für die Runde, die zusammen tippt. Was hier nichts zu suchen hat, steht in diesem Kapitel – kurz und ohne Auslegungsspielraum.

Rassismus, Homophobie und Diskriminierung jeder Art sind ausgeschlossen. Das gilt im Chat und in Kommentaren, bei der Wahl von Ringnamen und Promotionsnamen – und im Umgang miteinander.

Ebenso ausgeschlossen ist alles Sexuelle mit Bezug zu Minderjährigen. In jeder Form, in jedem Zusammenhang, auch als Anspielung oder Witz.

Zuwiderhandlungen führen zur sofortigen Löschung des Zugangs. Nicht nach einer Verwarnung, nicht nach einer Abwägung – und unabhängig davon, in welcher Promotion es passiert ist.

In einschlägigen Fällen behält sich der Betreiber strafrechtliche Schritte vor und erstattet Anzeige.

Wer so etwas mitbekommt, meldet es dem Chief Content Officer seiner Promotion oder direkt dem Betreiber – die Adresse steht auf der Kontaktseite.

Noch eine Frage offen?

Dann steht sie hier noch nicht. Geht es um die eigene Promotion – Punkte, Fristen, eine strittige Wertung –, klärt das der Chief Content Officer, am schnellsten über den Chat in der App. Geht es um Tippmania selbst, ist r/Tippmania die richtige Adresse: Fragen, gefundene Fehler und Wünsche fürs nächste Feature stehen dort für alle da, statt in einem Postfach zu liegen.